Schnei-Pionier Schladming betreibt derzeit 33 automatisierte SUFAGPropeller, hauptsächlich im Gebiet der Hochwurzen, auf der Planai setzt man überwiegend auf Lanzen (450 Gemini). Während die Anzahl der Propeller kaum mehr zunehmen wird (es werden nur ältere Jahrgänge durch neue Typen ersetzt), weil man alle Plätze, wo rasch sehr viel Schnee benötigt wird, abgedeckt hat, soll das Lanzennetz auf der Planai noch verdichtet werden. Denn es gilt, die Mindestanforderungen an den Start der Skisaison noch schneller erfüllen zu können. "Deshalb interessiert uns natürlich auch die Performance der neuen SUFAG-Lanze", sagt Prokurist Karl Höflehner. "Eine haben wir testweise auf der Hochwurzen seit Dezember integriert, eine weitere seit kurzem auf der Planai. Sie macht einen sehr guten Eindruck auf uns und man wird bei einer Neuausrüstung über diese Type nicht mehr hinwegschauen können. Die Schneeausbeute ist besser als bei bekannten Systemen."
2 Mio. m3 Schnee in Schladming
Die Planai hält Höflehner für ein typisches Lanzengebiet. "Hier ist Waldgebiet, daher haben wir keine großen Windprobleme, aber relativ steiles Gelände." Die Grundbeschneiung des Zentralbereiches soll künftig in 70 Stunden funktionieren, daher muss dann auch noch mehr Wasser und Luft zur Verfügung stehen. Schon jetzt hat man
stolze 508 Sekundenliter Wasserleistung, für eine Erhöhung wird ein weiterer Speicherteich gebraucht. Luftmäßig gewinnt Schladming durch das Zusammenschließen der Anlagen mit Haus Leistung dazu. Zusätzlich kommen heuer zwei Compact Power, die eigentlich schon für 05/06 bestellt waren, aber von SUFAG aufgrund der großen Nachfrage nicht mehr geliefert werden konnten, sowie eventuell noch zwei bis drei Turmlösungen und im Zielhang der Planai-West ein Schwenkarm oder Gunlifter... So lauten die Überlegungen dieses bereits zu 99 % beschneibaren Schneesportgebietes, das über zwei Millionen Kubikmeter Schnee (!) pro Saison selber produziert.